Heinz Krus ist gestorbenSchüler, Eltern und Kollegium der Gustav-Werner-Schule, Mitglieder mehrerer Vereine und sozialer Einrichtungen trauern um den langjährigen Schulleiter Heinz Krus, einen Menschen, "wie es ihn nur ganz selten gibt", sagt sein Nachfolger Uli Fischer. Krus ist nach längerer Krankheit im Alter von 62 Jahren gestorben. Krus hat die Schule für geistig Behinderte 32 Jahre lang, bis Juli 2002, geleitet und geprägt mit "Menschenliebe, Achtung und Respekt vor allen Menschen", heißt es im Schreiben, das die Schule an Eltern und Freunde verschickt. Der verheiratete Vater zweier Kinder war in vielen Einrichtungen aktiv. Er arbeitete im Vorstand des "Haus unterm Regenbogen", dem ehemaligen jüdischen Landschulheim in Herrlingen, rief eine Partnerschaft der Gustav-Werner-Schule mit einer Schule in Jinotega/Nicaragua ins Leben und war Mitbegründer des Runden Tisches gegen die Bioethik-Konvention Ulm/Neu-Ulm. cik |
Südwestpresse Ulm, 21.11.02