Protestschreiben zur Bioethik-Konvention an

Bundeskanzler Kohl



Offensichtlich geht es den Verfassern des Textentwurfes für eine Bioethik-Konvention des Europarates darum, die bisherigen ethischen Schranken der wissenschaftlichen Forschung so weit wie möglich aufzuheben. So soll nach dem gegenwärtigen Entwurf beispielsweise Forschung an Menschen erlaubt sein, die aufgrund einer geistigen Behinderung, nicht einwilligungsfähig sind (auch dann, wenn für sie kein persönlicher Nutzen absehbar ist). Bedingung ist zwar, daß der Versuchsmensch keine Einwände erhebt, doch wer geistig nicht fähig ist, seine Einwilligung zu geben, ist wohl auch kaum in der Lage, diese wirksam zu versagen. Sicherlich nicht, wenn ein forschungswütiger Wissenschaftler unbedingt ein Experiment (wie immer zum Wohle der Menschheit) in den vier Wänden seines Labors durchführen möchte.

Um gegen den Konventionsentwurf zu protestieren wäre es wichtig, möglichst viele Volksvertreter anzusprechen. Einen Formulierungsvorschlag für ein elektronisches Schreiben an den Bundeskanzler finden Sie weiter unten. Sie können den Text NATÜRLICH selbst verändern indem Sie mit der Maus an die entsprechende Stelle klicken und mit der Tastatur schreiben. Falls Sie einen ganz anderen Text schreiben wollen, wäre es günstiger, die eigentliche Briefkasten-Seite des Bundeskanzlers zu benutzen. Bitte tragen Sie Ihren (richtigen!) Namen und Ihre Adresse (nicht nur Ihre e-mail-Adresse) ein, nicht nur der Höflichkeit /Netiquette halber, sondern auch weil Sie sicherlich per (Serien-) Brief eine Antwort erhalten werden.

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