Arbeitskreis Bioethik Braunschweig
c/o Angelika Wessel Tel + Fax: 0531- 50 65 15

Rundbrief  Januar 2003

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Niedersachsen erwischte uns der Heilige Abend eiskalt mit Eisregen und spiegelblanken Strassen, der Jahreswechsel wird sich mit riesigen Schneeflocken vermischt mit Regen vollziehen. Das Wetter mag unvorhersehbar sein - wir möchten Sie weiterhin ueber bioethische Entwicklungen informieren und bekommen auch von Ihnen gerne Anregungen. Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und eine fruchtbaren Gedankenaustausch im neuen Jahr.

Inhalt
- Veranstaltungshinweise
- Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen (EJMB)
- Adressen
- Enquete-Kommission ‚Recht und Ethik in der modernen Medzin'
- Bulmahn: Gen-Moratorium muss aufgehoben werden
- Fischer wegen Klonverbots unter Druck
- Der genetische Bauplan begrenzt
- Nicht Regierungsorganisationen (NGO)
- europaeische Initiative fuer Naturheilmedizin
- Der Beauftragte für Bioethik des Fachverbandes Diakonische Behindertenhilfe Thüringen

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VORSCHAU Vorausschau, Voraus-Blick, Tagungen, Vorträge, Kongresse

Januar 2003

4. Januar 2003, um 22.15 Uhr Phoenix strahlt noch einmal die Sendung Ernstfall Irak "Durch Krieg zum Frieden?" aus. Dies war die Frage in der jüngsten Folge von Tacheles mit Kirchenpräsident Peter Steinacker, dem Reporter-veteranen Peter Scholl-Latour, Grünen-Fraktionsvize Christian Ströbele, Ex-Blauhelmgeneral Manfred Eisele und dem US-Experten Andrew Denison. Die Ausstrahlung erreichte im Schnitt während der gesamten 90 Minuten rund 120.000 Zuschauer, insgesamt fast eine halbe Million Menschen

9. Januar Sterbehilfe in Europa - Rahmenbedingungen - Begriffe - Entwicklung. Referentin: Dr. Thela Warnstedt, Göttingen. Ort: Hörsaal PK 11.1, Pockelsstraße, Braunschweig. Zeit: 18.30 Uhr

10. und 11. Januar Das Leben des Menschen - zwischen Bioethik und Humanmedizin. Tagung der Ev. Sozialakademie Friedewald (Rheinland-Pfalz). Anmeldung und Information: Dr. Wolfgang R. Petkewitz, Schloßstr. 2, 57520 Friedewald, Tel: 02743 - 9 23 60, Fax: 02743 - 92 36 11, e-M: ev.sozialakademie@t-online.de

10. bis 12. Januar Fight the borders of biology and sciene. Einführungsseminar zur Kritik an den Naturwissenschaften, Geschlecht und der Konstruktion von Normalität. Informationen: Jungdemokratinnen/Junge Linke NRW, Herner Str. 79, 44791 Bochum. Tel: 0234 - 57 96 78 49, e-M: info@jungdemokratinnen.de

10. bis 12. Januar Was kann der Mensch? Paul Valery fragt im Hasardspiel zwischen Neugier und Demut, entfesselter Technik und antiquierter Seele nach dem guten Maß. Gerät mit seiner künstlicheren Welt der Mensch aus den Fugen? Welche Anhaltspunkte stiftet die Philosopie von Paul Valery? Tagung der Ev. Akademie Tutzing, Schlossstr. 2+4, 82327 Tutzing, Tel: 08158-251, Fax: 08158-99 64 24, e-M: brosch@ev-akademie-tutzing.de

13. Januar Was wissen wir, wenn wir unser Genom kennen? Referent: Prof. Dr. R. Balling, Geschäftsfuehrer der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig. Ort TU Braunschweig, Hoersaal PK 11.1, Pockelsstr. 11 (ehemalige Paed. Hochschule). Zeit: 18.30 Uhr

14. Januar bis 25. März Wo Tiere leben - Wissenschaftler sprechen über aktuelle Fragen der Tierforschung und -haltung. Jeweils dienstags 19.00 Uhr im Deutschen-Hygiene-Museum, in Kooperation mit dem Museum für Tierkunde Dresden. Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden, Tel: 0351-4846-0, Fax: 0351-48 46 599. Info: 0351-48 46 670, e-M: service@dhmd.de, www.dhmd.de

17. und 23. und 30. Januar Bioethik und Biopolitik. Eine Folgeabschaetzung der neuen Technologien. Die seit Oktober laufende Vortragsreihe handelt davon, wie biologisches Wissen sich mit philosophischen Wertschaetzungen verbindet oder ringt. Ort: Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1b, (FU), 14195 Berlin. Info: www.wissensgesellschaft.org. Freitag, 17. Januar: Biokultur. Ein Blick in die Zukunft der Menschheit? Mit Prof. Dr. Klaus Theweleit (Philosophie, Uni. Freiburg) und Prof. Dr. Detlev Ganten (Mediziner, Max-Delbrück-Centrum, Berlin). Zeit: 16.00 - 18.00 Uhr. Ort: Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1b, (FU), 14195 Berlin. Info: www.wissensgesellschaft.org. Donnerstag, 23. Januar: Reproduktionsmedizin und die Rolle der Frau in der Biotechnologie. Mit Andrea Fischer (Bündnis 90/Die Grünen) und Prof. Dr. Heribert Kentenich (Mediziner, Chefarzt der gynaekologischen Abteilung der DRK Kliniken Westend, Berlin). Zeit: 18.00 - 20.00 Uhr. Donnerstag, 30. Januar: Bioethik contra Biotech-Ökonomie? Mit Prof. Dr. Jeremy Rifkin (Zukunftsforschung, Washington D.C. angefragt) und Prof. Dr. Burkhard Wittig (Molekularbiologe, FU Berlin/Mologen AG, Berlin). Zeit: 18.00 - 20.00 Uhr. Ort: Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1b, (FU), 14195 Berlin. Info: www.wissensgesellschaft.org.

20. bis 22. Januar Tod und Schule. Nach einem Todesfall: Soll man die Schueler "schonen" und über den Tod nicht reden? Oder wenn von Tod die Rede sein soll, wie koennte man gemeinsam ins Gespraech kommen? Gibt es wuerdige Rituale für einen Abschied? Leitung: Dr. Thilo Fitzner. Sekretariat: Marianne Gaissert, Tel: 07164 - 79 242, Fax: 07164 - 79 5242, e-M: marianne.graissert@ev-akademie-boll.de

22. Januar Unterhalt für das Kind als Schaden? Zur Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Vortrag mit anschließender Diskussion. Eingeladene Referentin: Dr. Gerda Müller, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof (VI. Zivilsenat) Am 18. Juni 2002 hat der Bundesgerichtshof die vorinstanzliche Entscheidung des Oberlandes-gerichts München bestätigt: Die Eltern eines schwer behinderten Kindes haben gegenüber der behandelnden Ärztin Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, weil diese im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung nicht auf die Fehlbildungen des Kindes aufmerksam gemacht habe und deshalb ein rechtlich zulässiger Schwangerschaftsabbruch unterblieben sei. - Dieses Urteil ist das vorläufig letzte in einer Reihe ähnlicher Verfahren, in denen seit Mitte der 1980er Jahre Schadenser-satzansprüche nach misslungener Sterilisation, fehlerhafter genetischer Beratung oder nach misslungenem Schwangerschaftsabbruch verhandelt wurden.

Ungeachtet des Urteilsspruchs ist die gesellschaftliche Kontroverse um derartige Schadensersatz-ansprüche noch immer im Gange: Kind als Schaden oder Kindesunterhalt als Schaden - eine Gratwanderung?

Welche Auswirkung hat das Voranschreiten der pränataldiagnostischen Praxis auf die Zahl der Schadensersatzklagen? Haben Eltern, die nach misslungener Sterilisation ungewollt ein gesundes Kind bekommen, grundsätzlich die gleichen Schadensersatzansprüche wie Eltern eines behindert zur Welt gekommenen Kindes? Welche Aussichten haben Schadensersatzansprüche von Seiten eines behinderten Kindes gegenüber dem Arzt oder gegenüber den eigenen Eltern? Ist der 1995 reformierte Paragraph 218a StGB noch zeitgemäß? Wann muss sich der Gesetzgeber in die Entscheidungsprozesse einschalten?

Frau Dr. Gerda Müller, Vorsitzende Richterin des VI. Zivilsenats, wird die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erläutern und sich in der anschließenden Diskussion den Fragen des Publikums stellen, die mit dem jüngsten BGH-Urteil nicht erschöpfend beantwortet werden konnten. Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften - Leibniz-Saal, Markgrafenstr. 38 10117 Berlin-Mitte. Zeit: Mittwoch, 18:00 Uhr. Anmeldung erbeten unter: Tel: 030 203 70-242, -246, Fax: 030 203 70-252, E-Mail: kontakt@ethikrat.org, http://www.ethikrat.org/aktuelles/forum_bioethik.html

25. Januar Ökolandbau und Lebensmittelqualität - Ernährungsqualität: Quo vadis? Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft veranstaltet ihre jährliche Saatgut-Tagung. Gärtnerinnen, Landwirtinnen, wissenschaftliche Fachleute und interessierte Laien werden ueber Ansaetze und Perspektiven der oekologischen und biologisch-dynamischen Zuechtung diskutieren. Tagungsdauer: 10.00 - 17.00 Uhr. Ort: Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel. Tagungsbeitrag und Mittagessen: Euro 30. Anmeldung und Kontakt: Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Oliver Willing, Postfach 10 08 29, 44708 Bochum, Tel: 0234-57 97 141, e-M: bochum@zs-l.de, Fax: 0234-57 97 188.

29. Januar 2003, 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr, Brüssel Programme of the hearing in the European Parliament on The Quality and Safety of Human Tissue and Cells Welcome: Dr. Peter Liese, MEP. Rapporteur in the Committee on the Environment, Public Health and Consumer Policy, European Parliament

Scientific basis for cell and tissue therapy - Stem Cell Research Institute, DIBIT HSR, University Milan, Prof. Angelo Vescovi - Institute for cell biology, University of Bonn, Prof. Volker Herzog (to be confirmed) - Tigenix nv, Dr. F. Luyten, Concrete example of a product covered by the directive

Statements from the other European Institutions - European Commission, DG Health and Consumer Protection, Ronald Haigh, Head of Unit G 4 (to be confirmed) - Representative of the Greek Presidency, Catherine Stavropoulou, Current state of debate in the Council (to be confirmed)

Panel 1 Ethical aspects of the proposed directive - University Tübingen , Prof. Dietmar Mieth, (former Member of EGE) - Representative of the Irish Government, Angela O'Floinn - EuropaBio Ethics Working Group, Dr. Erik Tambuyzer, Chairman - Care, David Fieldsend - European Youth Alliance, Mag. Gudrun Lang, Director Discussion

Panel 2 The draft directive in view of the practical applicants - British National Blood Service, Dr. Deirdre Fehily, Head of Tissue Services - French Transplant Agency, Prof. Didier Houssin, Director General - Institute for Blood Transfusion and Transplantation Immunology, Milan , Prof. Paolo Rebulla - EuropaBio, Mag. Shayesteh Fürst-Ladani - Eucomed, Eliane Schutte - Smith & Nephew Europe, Dr John C. T. Lang - VITA 34, Dr. Eberhard F. Lampeter, CEO Discussion

Closing Remarks European Commission, DG Health and Consumer Protection Eduardo Fernandez-Zincke, Unit G 4 national expert (to be confirmed)

Resume: Dr. Peter Liese, MEP Information: pliese@europarl.eu.int, www.peter-liese.de

30. und 31. Januar Hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft für Entwicklungslaender - Moeglichkeiten der Lebenswissen-schaften und Biotechnologien. Auf der Konferenz werden Teilnehmer aus Entwicklungslaendern, Landwirte, Wissenschaftler, Politiker, Verbraucher, Jugend, NRO und weitere ihre Standpunkte im Rahmen einer offenen Debatte austauschen. Ab Dezember ist zusaetzlich ein interaktiver Dialog geoeffnet, in dem jeder seine Meinung kundtun kann: http://europa.eu.int/comm/research//sadc. Veranstaltungsort: Charlemagne Gebaeude, Rue de la Loi 170, 1040 Bruessel, Belgien.

Februar 2003

1. und 2. Februar "Zeit ueber Religionen zu reden". Der Status der Religionsgemeinschaften im kueftigen Eruopa. In Zusammenarbeit mit der Bundestagsfraktion Buednis 90/Die Gruenen und der Ev. Akademien in Deutschland. Ansprechpartner: Geschaeftsstelle der Ev. Akademie der Pfalz, Domplatz 5, 67346 Speyer, Tel: 06232 - 60 20-0, Fax: 06232 - 60 20 22, e-;: eapfalz@t-online.de, www.evangelische-akademie-pfalz.de

7. Februar Alzheimer und Psychotherapie? Interesse besteht von Seiten unseres Vereins an diesem Thema, da es sich um eine Alternative zur nur biologisch-medizinischen Sicht auf diese Erkrankung handelt. Aufschub der Krankheitssymptome von Alzheimer konnten durch Psychotherapie für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren erreicht werden. Frage ist zudem angesichts der Forschungsergebnisse von Prof. Kropiunigg und Prof. Bauer, ob nicht auch eine der Ursachen von Alzheimer im psychischen Bereich liegen und somit die Krankheit vermeidbar sein könnte. Referenten: Prof. Bauer, Freiburg; Prof. Hirsch, Bonn; Prof. Kropiunigg, Wien; u.a. zum Thema. Ort: Düsseldorf, Raum des Landtags NRW. Zeit: 10 bis 16 Uhr. Literatur zum Thema:Joachim Bauer, Psychobiologie der Alzheimer-Krankheit: Wirklichkeitskonstruktion und Beziehungs-gestaltung, in: "Integrierte Medizin", hg von Uexküll u.a., Stuttgart 2002, 157-175. Joachim Bauer, Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstile unser Gehirn steuern. Frankfurt 2002. Anmelde-schluss: 5. 1. 2003. Weitere Einzelheiten zur Veranstaltung ALZheimer-ETHik gemeinnütziger e.V., Lappenbredde 10, 59063 Hamm, Tel 02381/51015, Fax 040/ 3603 690 502, e-mail alzeth@aol.com, www.alzheimer-ethik.de

10. Februar Wie im Leben, so im Tod - Eigenes und mir wichtiges für meine eigene Trauerfeier. Referentin: Mechthild Ludwig-Mayer, Trauerbegleiterin. Ort: Hospizarbeit Braunschweig e.V., Hohetorwall 1a, 38118 Braunschg. Zeit: 17.30 Uhr.

11. Februar "Diskriminierung". Referenten: Prof. Dr. Theresia Degener: Antidiskriminierungs- und Menschenrechte für Behinderte im ausländischen, europäischen und internationalen Recht. Prof. Dr. Birgit Rommelspacher: Behinderte als Fremde - Mechanismen der Ausgrenzung. Zeit: 15.30 - 19.00 Uhr. Kontakt: Dr. Sigrid Graumann, IMEW, Berlin. Tel: 030-293817-79, Fax: 030-293817-80, e-M: info@imew.de, www.imew.de

12. und 13. Februar 3. EUROFORUM "Business Development in der Biotechnologie", Konferenz zu Themen wie Politische Rahmenbedingungen, Nachhaltige Finanzierung, Konsolidierung der Branche und Eigenvermarktung unter der Leitung von Dr. Horst Domdey, BioM AG. Dort anzutreffen sind Vertreter der Biotechnolgie- und Pharmaindustrie sowie Investoren. Tagungsort: Muenchen Airport Marriot-Hotel, Alois-Steineckerstr. 20, 85354 Freising (Muenchen). Anmeldegebuehr: Euro 1.545 zuzuegl. 16 % MWSt. Anmeldung und Info (Anmerkung und vielleicht Nachfrage, welchen Rabatt Interessierte bekommen, die den Tagungsbeitrag nicht aufbringen koennen???): Euroforum Deutschland GmbH, Postfach 111 234, 40512 Düsseldorf.

14. bis 16. Februar Praenataldiagnostik auf dem Markt der Moeglichkeiten. Tagung des Netzwerkes gegen Selektion durch Praenataldiagnostik in Eisenach (Haus Hainstein, Am Hainstein 16). Anmeldung und Information: Tel: 0221 - 64 00 410 (BV Körper- und Mehrfachbehinderte, Düsseldorf)

18. Februar Zellgeflüster. Zellgeflüster I: Eine ganz normale Körperzelle des Menschen redet und schwätzt und flüstert ununterbrochen mit ihren Nachbarzellen und auch mit solchen weiter weg. Referentin: Florianne Koechlin ist Biologin und Geschäftsführerin des Blauen-Instituts und Mitglied der Eidg. Ethikkommission für Gentechnik im Ausserhumanbereich. Zellen flüstern II: Der Vortrag als Hörspiel, die Gesangs-Improvisation als Teil der Wissenschaft. Referentin: Marianne Schuppe, Sängerin und Stimmkünstlerin für zeitgenössische und experimentelle Musik. Zellen kommunizieren mit Licht: Biophotonen sind Lichtstrahlen im sichtbaren Wellenbereich, die von lebenden Zellen abstammen. Referent: Daniel Ammann, PD Dr. sc. Techn. ETH und Geschäftsleiter der Schweizerischen Arbeitsgruppej Gentechnologie. Zeit: 19.30 Uhr. Information: Florianne Koechlin, Blauen-Institut, Blauenstrasse 15, 4142 Münchenstein, www.blauen-institut.ch

20. bis 22. Februar 12. Symposion Frühförderung, "Frühförderung in Bewegung - Bewegung in der Frühförderung". Anmeldung bei der Geschäftsstelle der Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e.V., Seidlstr. 4/II, 80335 München, Fax: 089-545 898-29, e-M: arbeitsstelle.paed@t-online.de. Gleichzeitig muß die Tagungsgebühr von Euro 110 überwiesen werden

21. bis 23. Februar Internationaler Jugendkongreß für eine neue Kultur des Lebens. Im Memoriam Hans und Sophie Scholl zum 60. Todestag. "Unsere Tat wird Wellen schlagen", Hans Scholl. Ort: Katholische Hochschulgemeinde der Technischen Universität, Karlstr. 32, 80333 München. Veranstalter: European Youth Alliance, www.wya.net. Kongressbuero: München. Information und Anmeldung: Antonia Egger, Toemlingerstr. 18. Tel: 089-71 47 378, e-M: antonia.egger@t-online.de

Kontaktadresse Wir sind auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns, um die Arbeit fortzuführen. Angelika Wessel, Wedderkopsweg 4, 38118 Braunschweig, Tel + Fax: 0531 50 65 15 Bankverbindung: Postbank Hannover, Konto 3539 26-308, BLZ 250 100 30 - Angelika Wessel Stichwort: ‚Arbeitskreis Bioethik Braunschweig'

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- 2003 ist das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen (EJMB): Die Nationale Koordinierungsstelle EJMB des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung will die Botschaft von Teilhabe, Gleichstellung und dem Recht auf Selbstbestimmung transportieren und entsprechend Aktionen fördern. Die Anschrift: Nationale Koordinierungsstelle EJMB des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Postfach 140 280, 53107 Bonn, Tel: 0800-15 15 152, Fax: 01888-52 71 167, Schreibtelefon: 0800-11 10 005, e-M: ejmb@bma.bund.de. Infos unter: www.ejmb2003.de.

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- Adressen www.cara-beratungsstelle.de und www.natuerliche.geburt.de Die Beratungsstelle Cara e.V. aus Bremen und die Beratungsstelle für natürliche Geburt und Elternsein sind nun im Netz

www.leona-ev.de Auf dieser Seite findet sich der Newsletter von Leona e.V., Verein für Eltern chromosomal geschädigter Kinder e.V. sowie "Syndromgesichter", Bilder eigener Kinder als Kontrapunkt gegen defizitorientierte Syndrombeschreibungen in der medizinischen Fachliteratur.

www.bioethik-diskurs.de ist die Seite des Interdisziplinären Forschungsprojektes "Diskurs zu den ethischen Fragen der Biomedizin" des Max-Dellbrück-Centrums für molekulare Medizin.

www.evang.at Stellungnahme der Österreichischen Kirche zur Gentechnik.

www.hebammen-forum.de Homepage des Bund Deutscher Hebammen.

www.geistigbehindert.de Virtuelle Gemeinschaft aller Interessierten zum Thema "geistige Behinderung".

www.dialog-ethik.ch Seite des Verein und Institut Dialog Ethik, Interdisziplinäres Institut für Ethik im Gesundheitswesen.

www.geburtskanal.de Die Seite eines unabhängigen Hebammenprojekts mit vielen Hinweisen um Schwangerschaft und Geburt.

www.kidshamburg.de Kontakt und Informationszentrum Down-Syndrom, Monetastrasse 3, 20146 Hamburg, Tel: 040-386 16 780, Fax: 040-386 16 781. Im Kids Aktuell finden sich Erfahrungsberichte zur Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom.

Gen-ethischer Informationsdienst, GID Spezial Nr. 3 ‚Das Menschenbild der Lebenswissenschaften'. Aus dem Inhalt: Das Verschwinden des Leibes - Linus geisler, GENiale Plastikwoerter - Horst Dieter Schlosser, Grenzen des Lebens, Grenzen der Technik - Elisabeth List, Mensch ist Mensch - Brigitte Faber und Martina Puschke. Zu beziehen bei: GID, Brunnenstr. 4,10119 Berlin, Tel: 030-685 60 88, e-M: gid@gen-ethisches-netzwerk.de

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- Enquete Kommission ‚Recht und Ethik in der Medizin' Im Internet alle Gutachten und Stellungnahmen externer Sachverständiger der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" online verfügbar: http://www.bundestag.de/gremien/medi/medi_ext.htm

Gutachten "Ansätze für eine Stärkung der Patientenrechte im deutschen Recht - Bestandsaufnahme und Handlungsperspektiven" vorgelegt von Prof. Dr. Gerfried Fischer, Prof. Dr. Winfried Kluth, Prof. Dr. Hans Lilie

"Verfassungsrechtliche Aspekte der Verfügung über menschliche Embryonen und 'humanbiologisches Material'" vorgelegt von Prof. Dr. Wolfram Höfling, M.A.

"Folgen der Anwendung genetischer Diagnostik für behinderte Menschen" vorgelegt von Dr. Gregor Wolbring

"Der verfassungsrechtliche Status des Embryos in vitro" vorgelegt von Prof. Dr. Ute Sacksofsky, M.P.A.

"Internationaler Überblick zu Verfahren der Entscheidungsfindung bei ethischem Dissens" vorgelegt von Dr. Bernhard Gill, Dr. Marion Dreyer

"Internationaler Überblick zu Verfahren der Entscheidungsfindung bei ethischem Dissens" vorgelegt von Dr. Michael Fuchs

"Aspekte des Wandels des Verständnisses von Gesundheit / Krankheit / Behinderung als Folge der modernen Medizin" vorgelegt von Prof. Dr.Barbara Duden, Beate Zimmermann

Stellungnahmen externer Sachverständiger Stellungnahme der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder zum Fragenkatalog der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"

Eva Zinke IG Metall Vorstand Abteilung Sozialpolitik zum Thema " Genetische Diagnostik und Arbeitsmedizin"

Prof. Dr. Wolfhard Kohte zum Thema "Genetische Diagnostik und Arbeitsmedizin"

Stellungnahmen der Sachverständigen zur Öffentlichen Anhörung "Präimplantationsdiagnostik" vom 13. November 2000

Stellungnahmen der Sachverständigen zur Öffentlichen Anhörung "Folgen der genetischen Diagnostik" vom 16. Oktober 2000

Stellungnahmen der Sachverständigen zur Öffentlichen Anhörung "Europäischer Diskurs zu ethischen Fragen der modernen Medizin" vom 19. November 2001 --------------

Der Beauftragte für Bioethik des Fachverbandes Diakonische Behindertenhilfe Thüringen, Dr. Martin Kalusche, schreibt in seinem Newsletter vom 6.12.2002 unter anderem: Margot von Renesse mit dem Arnold-Freymuth-Preis ausgezeichnet (24.11.2002) "Das erste und einzige Ethik-Zentrum Thüringens" mit bundesweitem Führungsanspruch in Jena gegründet (25.11.2002) "Gen für Diabetes" an der TU Braunschweig entdeckt (26.11.2002) Zur Jahresübersicht der Bioethischen Informationen: www.bioethische-informationen.de Redaktionelle Hinweise zu den Bioethischen Informationen bitte an m.kalusche@bioethische-informationen.de Eine Kündigung des Newsletter bitte nur an kuendigung@bioethische-informationen.de

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'Berliner Zeitung, 19.12.02 Bulmahn: Gen-Moratorium muss aufgehoben werden

jöm. BERLIN. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) drängt darauf, den europaweiten Zulassungsstopps fuer gentechnisch veränderte Pflanzen zuegig aufzuheben. "Ich gehe davon aus, dass das bestehende Moratorium jetzt sehr schnell faellt", sagte Bulmahn am Mittwoch in Berlin. Die EU habe mit ihren juengsten Beschlüssen zur Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von gentechnisch veraenderten Organismen dafür die Voraussetzung geschaffen. Wann in Deutschland erstmals im großen Stil Gen-Food in den Geschäften auftauche, sei aber noch nicht abzuschaetzen, betonte Bulmahn. Wegen der Vorbehalte der Verbraucher besteht seit 1998 ein europaweiter Zulassungsstopp. (jöm.)

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Berliner Zeitung, 20.12.02 Fischer wegen Klonverbots unter Druck, Gruene fordern Kurswechsel

Jörg Michel BERLIN, 19. Dezember. In der Debatte um ein weltweites Klonverbot haben Gruenen-Experten Außenminister Joschka Fischer aufgefordert, sich anders als bisher für eine weitgehende Verbotsregelung einzusetzen. "In Uebereinstimmung mit der deutschen Rechtslage befürworten wir ein umfassendes Klonverbot, welches sowohl das reproduktive wie auch das therapeutische Klonen untersagt", heißt es in einer Fraktionsvorlage, die der Berliner Zeitung vorliegt. Sie wurde von den Fachpolitikern Reinhard Loske und Christa Nickels verfasst und soll im Januar eingebracht werden.

Sollte Fischer die Forderung aufgreifen, käme dies einer klaren Veraenderung der deutschen Position gleich. Bislang hatte Deutschland mit Frankreich nur über ein Verbot des reproduktiven Klonens verhandelt mit dem Ziel, die Erzeugung von Babys zu verbieten. Über ein Verbot des therapeutischen Klonens sollte erst danach gesprochen werden. Auch dieses Verfahren zur Herstellung von Stammzellen ist umstritten, weil dabei Embryonen getötet werden muessen. Die zögerliche Verhandlungsstrategie Fischers hatte breiten Unmut ausgelöst.

Rot-Gruen vertritt bislang den Standpunkt, ein Verbot beider Verfahren sei international nicht mehrheitsfähig. Wegen Differenzen mit den USA waren die UN-Verhandlungen deswegen vor kurzem gescheitert. Sie sollen im Herbst 2003 wieder aufgenommen werden. Das geht den Gruenen nicht schnell genug. Angesichts des rasanten Fortschritts in der Biotechnologie bestehe "akuter Handlungsbedarf".

Grünen-Expertin Nickels erklaerte auf Anfrage, sie rechne mit einer Mehrheit für diese Position in ihrer Fraktion und der Koalition. Weder die deutsch-franzoesische Initiative noch der Vorstoß der USA seien erfolgreich gewesen. Die Amerikaner forderte sie auf, die "Glaubwuerdigkeitsluecke" zwischen nationalem Handeln und internationalen Forderungen zu schließen. So lange das therapeutische Klonen in den USA erlaubt sei, sei die US-Position für ein umfassendes internationales Verbot nicht nachvollziehbar. --------------

Frankfurter Rundschau 03.12.2002

Augen am Hinterkopf von Saeugetieren gibt es nicht Der genetische Bauplan begrenzt offenbar die Entwicklung des Lebens und damit auch die Moeglichkeiten der Gentechnik

Von Susanne Donner

Die natuerliche Auslese lenkt die Entwicklung von Mensch, Tier und Pflanze. So sagt es Darwins Evolutionstheorie. Wer an seine Umwelt optimal angepasst ist, ueberlebt. Demnach sollte die Evolution jede erdenkliche Eigenschaft hervorbringen, die das Uberlebe n sichert.

Doch so einfach ist es offensichtlich nicht. Wie sonst ist es zu verstehen, dass Saeugetiere keine Augen im Hinterkopf haben, obwohl dies von Vorteil waere? Weshalb kommen auf lange Beine immer auch relativ lange Arme? Und wo sind die an Land lebenden Kraken, die mit ihren Saugnaepfen Baeume und Felsen optimal bezwingen koennen?

Diese Fragen stellten die Evolutionstheoretiker Richard Lewontin und Stephen Jay Gould schon vor einigen Jahren und kamen zu dem Schluss: Es muss etwas geben, was die Entwicklung des Lebens beschraenkt.Vermutlich ist es der genetische Bauplan, der die Evolution in Schranken weist und nicht jede auszumalende Lebensform zulaesst.

Seit langem war und ist diese Theorie umstritten. Doch nun konnte ein niederlaendischer Biologe belegen, dass das Erbgut tatsaechlich bestimmte Eigenschaften von vornherein verbietet. Wilte Zijlstra von der Universitaet Leiden untersuchte insgesamt 3500 afrikanische Schmetterlinge mit dem lateinischenNamen Bicyclus anynana. 1988 hatte er 80 schwangereSchmetterlingsweibchen aus Malawi nach Leiden gebracht, sie samt dem Nachwuchsim Labor mitBananenbrei und feuchter Baumwolle grossgezogen und aufeine Zahl von mehr als 500 Schmetterlingen anwachsen lassen.

Bei diesen Schmetterlingen wie bei den meisten Insekten faellt eine Besonderheit auf: Fast immer schluepfen die Maennchen frueher aus der Puppe als die Weibchen. Dass diese Eigenart sich durch die Evolution nicht aendern kann und wird, bewies Zijlstra nun. Die Eigenschaft, ein Maennchen zu sein, scheint untrennbar damit verbunden, frueher zu schluepfen. Zijlstra versuchte ueber acht Generationen durch Kreuzen der Weibchen mit besonders fruehreifen Maennchen, die Schmetterlingsdamen in ihrer Entwicklung zu beschleunigen. Doch vergeblich. "Beide Eigenschaften lassen sich nicht voneinander loesen."

Offensichtlich schreibt der genetische Bauplan dies so vor", resuemiert Zijlstra. In der Tat gibt es weitere Beispiele dafuer, dass Funktionen oder Eigenschaften gekoppelt sein koennen. Dies tritt insbesondere in der Gentechnik zu Tage. So manipulierte man eine Hefe, damit sie schneller Alkohol bildet. Dies gelang, doch nun produzierte die neue Hefe auch einen giftigen Stoff, der zuvor allenfalls in Spuren entstanden war. Ein anderes Beispiel: Eine manipulierte Sojabohne, die gegen ein Herbizid resistent ist, reagiert auf Hitze ungewoehnlich empfindlich.

Nicht immer, jedoch haeufig sind die gekoppelten Effekte in der Gentechnik unerwuenscht. In einem Fall wurden die Forscher allerdings angenehm ueberrascht. Ein gentechnisch veraendertes Bakterium vermochte neben seiner eigentlichen Aufgabe ploetzlich den Jeansfarbstoff Indigoblau herzustellen. Eine Zufallsentdeckung, die heute genutzt wird.

Copyright © Frankfurter Rundschau 2002

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"Nichtregierungsorganisationen müssen endlich politisch werden" Was kann humanitäre Hilfe leisten, was nicht? Vor allem junge Mediziner diskutierten am Wochenende auf einem Kongreß in Berlin über Theorie und Praxis. Die Berliner Ärztekammer, das Tropeninstitut, das Wissenschaftszentrum und die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatten zur Diskussion über "Medizin, Macht und Moral" eingeladen. Ärzte Zeitung, 02.12.2002

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Auszug aus ‚Rath International, Dezember 2002'

Europäische Initiative

Volksabstimmung zu Naturheilverfahren

Gesundheit betrifft jeden einzelnen Menschen. Die Belastung durch Krankheiten oder die Freude über ein gesundes Leben sind Elixiere für die persönliche Gestaltung und Freiheit. Gesundheit ist ein Menschen-recht. 1)

Die Entscheidungen über Gesundheit sind oft täglich zu treffen, oft sind es persönliche und familiäre Ent-scheidungen, die das Leben und Zusammenleben tief beeinflussen und auch - leider oft negativ - verän-dern. Für diese Entscheidungen nehmen wir uns Zeit, sie müssen abgewogen und überlegt sein. "Vieles hängt da dran", heißt es im Volksmund.

Die Entscheidungen über Gesundheit sind Persönlichkeitsentscheidungen. Sie stehen damit im deutschen Grundgesetz unter dem besonderen Schutz der individuellen Freiheitsrechte und gehören zu dem Teil des Grundgesetzes, der nicht verändert werden kann. 2)

Unsere Entscheidungen über unsere Gesundheit wollen wir uns deshalb auch von keinem wegnehmen lassen: So wollen wir die Möglichkeit haben, alle Optionen zu prüfen, die uns für die Behandlung einer Krankheit offen stehen.

Wir wollen die Möglichkeit haben, alle verfügbaren Informationen über jede Behandlungsoption zu erhalten, insbesondere auch die Informationen über negative Auswirkungen und Folgen einer Behandlung.

Wir wollen alle Informationen prüfen und dann nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung für unsere Gesundheit treffen.

Wenn auch Sie dieses alles wollen, dann müssen Sie unsere europäische Initiative "Volksabstimmung für Naturheilverfahren" unterstützen.

Denn die Freiheit, über Ihre Gesundheit selbst zu entscheiden, ist eingeschränkt und soll noch weiter reglementiert werden, ja, faktisch für den gesamten Naturtherapiebereich verboten werden (siehe auch Ziele der Codex-Alimentarius-Kommission). 3)

Die "Hauptrglementierer" und ihre Verbotsbürokratie sitzen in Brüssel. So sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren durch - die Änderungen der Arzneimittelrichtlinien, die alle natürlichen Therapien als Medikamente einstuft, diese nachhaltig, umfassend und geschlossen vom Markt verschwinden, - die Richtlinien über Nahrungsergänzungsmittel, die am 12.7.02 gegen erheblichen Protest im Europäischen Parlament verabschiedet wurden, zirka 300 natürliche Substanzen verboten und der rechtliche Rahmen für willkürliche Obergrenzen für Ingredienzen eingeführt werden - die Verabschiedung des in der EU-Kommission vorliegenden Entwurfes über tradiotionelle medizinische Produkte auf Pflanzenbasis, pflanzliche Arzneimittel denselben Bestimmungen unterworfen werden wie pharmazeutische Präparate. Es soll jedes Medikament verboten werden, das nicht mindestens seit 30 Jahren auf dem Markt und 15 Jahre in der EU nachgewiesen worden ist - die geplante Vorschrift zu Lebensmitteln und Nährwerten sollen Aussagen über präventive Eigenschaften von Nahrungsergänzungsmitteln für die Gesundheit verboten werden.

Die Liste der geplanten und schon bestehenden Reglementierungen ließe sich fortsetzen.

Es geht - um es militärisch auszudrücken - um einen Generalangriff auf die Naturheilverfahren.

Dies, obwohl milllionenfach und täglich die Gesundheitsförderung durch Naturheilverfahren und ihr Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung bewiesen ist.

Das alles nur, um die Profitinteressen der Pharma-Industrie auch langfristig zu sichern. Wenn Sie sich dieses alles - vorbereitet und abgesichert durch eine europäische Lobbygruppe von Politik und Pharma (G 10 High Level Medicine group) - nicht gefallen lassen wollen, sondern selbst entscheiden wollen über Ihre Gesundheit, dann unterstützen Sie die Volksbefragung, indem Sie sich an ihr beteiligen.

Ziel dieser Initiative europäischer Volksbefragung ist die Durchsetzung des Rechtes für jeden einzelnen Bürger auf freien und ungehinderten Zugang zu Vitamintherapien und anderen Naturheilverfahren.

MACHEN AUCH SIE MIT! Wir wollen, dass diese Volksabstimmung parallel zu den Wahlen zum Europaparlament oder wenn möglich schon früher stattfindet. 4)

Es geht um Ihre Gesundheit, um Ihr Recht auf freie Entscheidung. Tragen Sie sich in die beiliegende Unterschriftenliste ein, sammeln Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weitere Unterschriften. Wir brauchen in einem ersten Schritt hin zur Volksabstimmung in Deutschland mindestens 400.000 Unter-schriften. Dieses Ziel wollen wir bis zum Frühjahr 2003 erreichen.

Mit Ihrer Unterstüzung schaffen wir es sicher.

Reiner Braun

Rath Matthias, BV, NL Postbus 405 NL-76400 AK Almelo FON: +31 546 533 320 FAX: +31 546 533 341

e-M: info.service@rath.nl http://www.drrath.com

Anmerkungen von Angelika Wessel, Wedderkopsweg 4, 38118 Braunschweig, Tel + Fax: 0531 - 50 65 15, e-M: angelikawessel@freenet.de 1) Kennen SIE die Menschenrechte, die von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte proklamiert wurden? Wir helfen Ihnen gern mit dem Text. 2) siehe dazu Presseartikel ‚Ärztezeitung online vom 17.12.2002' 3) Codex Alimentarius: Fragen Sie nach bei Rath International oder Angelika Wessel. 4) Die nächsten Wahlen im Europaparlament sind 2004.

Europäische Initiative

Volksabstimmung zu Naturheilverfahren

Der Schutz unserer Gesundheit ist eines der wichtigsten Menschenrechte. Jedes Jahr sterben allein in Europa Millionen Menschen an Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Wissenschaft-liche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass viele dieser Krankheiten durch nebenwirkungsfreie Naturheilver-fahren verhindert werden können. Allein zu der lebenswichtigen Bedeutung von Vitaminen finden sich heute über 10.000 Studien in der wissenschaftlichen Fachpresse und im Internet.

Unter dem Druck der Pharma-Industrie werden derzeit auf nationaler und europäischer Ebene Gesetze vorbereitet, die die Weiterverbreitung wichtiger Gesundheitsinformationen und den freien Zugang zu Vitamintherapien und anderen nicht patentierbaren Naturheilverfahren gesetzlich verbieten sollen.

Niemand kann sich erlauben, unser Recht auf Gesundheit und Leben zu gefährden. Die Gewinninteressen von Konzernen dürfen nicht höher bewertet werden als die Gesundheit von Millionen Menschen. Wir, die Bürger Europas, müssen dafür sorgen, dass wir direkten Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess be-kommen, vor allem, wenn es um unsere Gesundheit und Lebensinteressen geht.

Deshalb engagieren wir uns.

Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen der Europäischen Union, eine Volksabstimmung durchzuführen, die jedem Bürger Europas das Recht auf freien und uneingeschränkten Zugang zu Vitamintherapien und anderen Naturheilverfahren garantiert. Diese Volksabstimmung soll parallel zu den Wahlen zum Europa-Parlament 2004 durchgeführt werden.

Wir fordern von den Regierungen in Europa, Volksabstimmungen in allen nationalen Verfassungen zu verankern und in der zukünftigen Verfassung Europas festzuschreiben.

Name Adresse Unterschrift

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Europäische Initiative

Volksabstimmung zu Naturheilverfahren

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderungen dieser Initiative.

Name Adresse Unterschrift

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Unterschriebene Unterschriftenlisten bitte zurücksenden an Angelika Wessel, Wedderkopsweg 4, 38118 Braunschweig. Dort können Sie auch weitere Unterschriftenlisten bestellen.

Sprechen Sie mit Verwandten, Freunden und Bekannten über diese europaweite Initiative. Weitere Informationen finden Sie unter www.EU-Referendum.de.

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Kontaktadresse Angelika Wessel Wedderkopsweg 4 38118 Braunschweig Tel + Fax: 0531 - 50 65 15 e-M: angelikawessel@freenet.de Bankverbindung: Postbank Hannover, Konto 3539 26-308, BLZ 250 100 30 - Angelika Wessel,

http://www.kritische-bioethik.de http://www.kritischebioethik.de/ Das Portal zur Bioethik - ein Gemeinschaftsportal der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland Seit dem 17.12.2002 wird das komplette Webangebot in den Sprachen deutsch, englisch und französich angeboten.

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