Arbeitskreis Bioethik Braunschweig
c/o Angelika Wessel Tel + Fax: 0531- 50 65 15

Rundbrief  Oktober 2001

 

Inhalt - Was uns alle angeht - Ethikrat und Enquete Kommission - Mehr Demokratie e.V. - gegen Klonen - Buendnis Menschenwuerde - Deutschland fuhrt Bio-Siegel ein: "Signal fur Agrar-Wende" - Europaeisches Patentamt weist Einspruch gegen Mischwesen zuruck - EU-Kommission plant umfassende Strategie zu Biotechnologien - Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern: http://www.bioethik-bayern.de - Disability Tribune - gruene Gentechnik und Kampagnen: Wer hat Kapazitaet? - Mehrsprachiges Faltblatt des ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig'

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VORSCHAU
Vorausschau, Voraus-Blick, Tagungen, Vorträge, Kongresse zusammengestellt vom ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig'

Oktober 2001

4. bis 6. 10. Jahrestagung der Akademie "Ethik in der Medizin". Thema: Individuelle Gesundheit versus Public Health" in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Hamburg. Auskunft und Vortragsanmeldung: Akademie "Ethik in der Medizin",. Humboldtallee 36, 37073 Göttingen. Tel. 0551/ 399680

5. bis 7.10. Überlegungen und Voraussetzungen zur Begleitung Sterbender mit Ursel Jüdt. Ort: Bühl-Neusatzeck. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

5. bis 7.10. Spirituelle Orientierung in Sterbebegleitung und Lebensbeistand mit Dr. Hans Endres. Ort: Salzgitter. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

2. bis 5.10. REHACare, internationale Fachmesse fuer Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf in Duesseldorf. Die ALfA wird auf der Messe mit einem eigenen Informationsstand (3 H 44/Halle 3, Gang H, Nr. 44) vertreten sein.

5. bis 7.10. Sterben und Tod heute. Kurs mit Dr. med. Paolo Bavastro. Leitender Arzt an der Filderklinik in Deutschland. Themen: Lebenskrisen, Krankheiten, Sterben. Was ist die ,Apparate-Medizin'? Der Umgang mit Sterbenden. Patientenverfügung. Ort: Bildungswerk Rüttlihubelbad, Walkringen, Schweiz. Auskunft: Kultur- und Bildungswerk Rüttlihubelbad, Nadja Moser, Walkringen, Schweiz, Tel: 0041 - 31 - 700 81 81

8. und 9.10. Chancen und Grenzen der modernen Medizin. Diakonische Perspektiven zu Fragen der Gentechnik. Symposium des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche in Deutschland e.V. Tagungsort: Hospitalhof Stuttgart, Gymnasiumstr. 36, 70174 Stuttgart (Mitte), Tel: 0711 - 2068-0. Tagungskosten DM 60,--. Anmeldung und Rückfragen: Dr. Annette Noller, Abteilung Theologie, Tel: 0711 - 21 59 103/118, Fax: 0711 - 2159 - 164/288, e-M: noller@diakonie.de

10. bis 12.10. Staatsbuergerliches Seminar fuer Zivildienstleistende: "Heimgehen nach Walhall" - Mythen im Dritten Reich. Leitung Dr. Ute Hoffmann, Bernburg. Ort: Gedenkstaette Bernburg, Olga-Benario-Strasse 16/18, 06406 Bernburg, Tel + Fax: 03471 - 31 98 16, e-Mail: Hoffmann@Gedenkstaette-Bernburg.de

12. bis 14.10. In der Pflegeausbildung auf Sterben, Tod und Trauer vorbereiten mit Prof. Dr. Werner Burgheim. Ort: Ludwigshafen. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

12. und 13.10. Informed Consent im klinischen Alltag - mehr als eine Utopie? 5. Medizinethisches Kolloquium. 28. und 29.9.Ort. Ev. Akademie Loccum. Information: Zentrum fuer Gesundheitsethik, Knochenhauerstrasse 33, 30159 Hannover, Tel: 0511 - 1241 - 496, Fax: 0511 - 1241 - 497

12. bis 14.10. Die Bioethik-Debatte. Philosophische Konzepte und ihr Bezug zu Bereichen der Bioethik. Sekretariat: Adelheid Ulrich, Tel: 07164 - 79 212, Fax: 07164 - 79 13 03, e-m: adelheid.ulrich@ev-akademie-boll.de

14. bis 18.10. KALEB-Weiterbildungsseminar "Du bist wertvoll" - Themen u.a. Lebensrecht und Lebensschutz, Uebungen zur Gespraechsfuehrung im Schwangerschaftskonflikt, "Das Trauma Abtreibung", "Das Recht in der Beratungspraxis", Adoption und vorgeburtliche Diagnostik. Seminarleiter: Lothar Dehn. Seminarkosten: Erwachsene DM 210,--, Kinder von 2-6 Jahren DM 50,--, von 7-12 Jahren DM 75,-- (incl. Verpflegung und Unterkunft). Anmeldung: EC-Begegnungs- und Bildungszentrum "Haus Gottesfriede", z. Hd. Herrn Eckstein, Schleusenstrasse 50, 15560 Wollersdorf, Tel.: 03362-779490, Fax: 03362-779499. Veranstalter: KALEB e.V.

15. Oktober 2001 bis 16.2.2002 Gentechnik auf dem Speiseplan - Risiken für Umwelt und Gesundheit? Sachliche Aufklärung und Diskussion. Referent: Herr Backhaus. Ort: HB 1.1, Hörsaal Botanisches Institut, Humboldtstr. 1, Braunschweig. Zeit: 17.00 bis 18.30 Uhr. Aus dem Programm Wintersemester 2001/2002 der TU Braunschweig.

16. Oktober 2001 um 20 Uhr VORANKÜNDIGUNG - EINLADUNG Die Arbeitsgemeinschaft der SPD Seniorinnen und Senioren im Ortsverein Konstanz (ASS /AG 60plus) veranstaltet in Konstanz eine Podiumsdiskussion zum Thema " Gentechnik ­ Embryonenforschung, Fluch oder Segen?" Ort: Restaurant "Rheingold", 1. Stock, Spanierstraße, 78462 Konstanz, Parkmöglichkeiten befinden sich in der Nähe (Einfahrt zum Landratsamt) hinter der Spanierstraße. Der zentrale Bushalteplatz (Sternenplatz) befindet sich 2 Minuten (Fußweg) vom Veranstaltungsort.

Teilnehmen werden u.a. Prof. Dr. Rolf Knippers, Fachbereich Biologe der Universität Konstanz. Eingeladen sind die Dekane der evangelischen und katholischen Kirche, ein Vertreter der Behindertenverbände und eine/ein weitere/r Wissenschaftler /in der Universität Tübingen bzw. des Gen-ethischen Netzwerkes Berlin. Moderation: Dr. Jürgen Ruff, Biologe; Universität Konstanz. An der Veranstaltung werden umfängliche Materialien zu diesem Thema zur Verfü-gung gestellt. U.a. auch die Rede des Bundespräsidenten Johannes Rau vom 18. Mai 2001 und Stellungnahmen aus der SPD-Bundestagsfraktion, der ASF, von SPD Juristen und aus der Enquête - Kommission des Deutschen Bundestages.

Quelle: Adresse: Robert Neu , Zasiusstraße 3, D-, Fax. 07531.916427, e-mail: robert.uli.neu@gmx.de ASS / SPD AG 60 plus Konstanz, Arbeitsgemeinschaft der Seniorinnen und Senioren Sprecher: Robert Neu Tel.21133

17. bis 20.10. Innovations for an e-society. Challenges for Technology Assessment. The conference language is English. Veranstalter: Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Prof. Dr. Gerhard Banse, Tel: +7247 - 82 3978, Fax: +49 - 72 47 - 82 4806, e-M: banse@tas.fzk.de

22.10. Sterben und Tod. Von der Würde des Sterbens, von dem Leben nach dem Tode. Mit Dr. med. Andreas Fucke, Friedrich Hussong, Seelsorger, Hannah Essen, Ausbilderin in der Hospizschulung. Ort: Hamburg. Auskunft: Victor Thylmann Gesellschaft, Telefon: 040 - 81 33 53 von 14.00 bis 17.00 Uhr).

25.10. Begleitung verwirrter Sterbender mit Prof. Dr. Erich Grond. Ort. Bingen. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

26. bis 28.10. Gewaltüberwindung in Familie und Partnerschaft. Werkstatt zur Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt. Sekretariat: Monika Hahn, Tel: 07164 - 79 229, Fax: 07164 - 79 12 28, e-m: monika.hahn@ev-akademie-boll.de

26. bis 28.10. Konflikte bei der Pflege alter Menschen. Einfuehrungskurs in die Gesundheitsethik. Ort. Ev. Akademie Loccum. Information: Zentrum für Gesundheitsethik, Knochenhauerstrasse 33, 30159 Hannover, Tel: 0511 - 1241 - 496, Fax: 0511 - 1241 - 497

27.10. Gen-Diagnostik Tagung zu Gen- und Fortpflanzungstechnologien. Veranstalter: Bündnis 90/ Die Grünen. Ort: Essen. Auskunft, Tel. 030/ 695 080 41, Fax 030/ 695 080 81, grewer.rennenberg@t-online.de

November 2001

1. bis 3.11. Spirituelle Orientierung in Sterbebegleitung und Lebensbeistand mit Dr. Hans Endres. Ort: Erfurt. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

2. bis 4.11. Herbsttagung 2001 des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen und Zwangssterilisation mit folgenden Beiträgen: Bericht über die Aktivitäten des Bundes der Euthanasie-Geschädigten und Zwangssterilsierten e.V. (Margret Hamm); Neue Entwicklungen in der Bio-Ethik (Dr. M. Wunder); Zur Debatte Datenschutz contra Gedenken?; Die Euthanasie-Opfer der Landesheilanstalt Marburg (Dr. Georg Lilienthal, Hadamar); Zwischentransporte der Landesheil- und Pflegeanstalt Alzey (Renate Rosenau, Elfriede John); Das Führerprinzip und die Anstalt Scheuern (Peter Sander, Landeswohlfahrtsverband Hessen); Die Opfer wieder in unsere Mitte nehmen (Stefan Koppelmann; Film und Vortrag: Zeugen von Deportation und Zwangssterilisation. Ort: Heilerziehungs- und Pflegeheime Scheuern, Am Burgberg 16, 56377 Nassau/Lahn, Andrea Wery, Tel: 02604 - 979 113

2. bis 4.11. Menschen im Sterben begeliten. Wochenendkurs mit Ute-Maria Bleicker, Krankenschwester. Ort: Hamburg. Auskunft: Victor Thylmann Gesellschaft, Telefon: 040 - 81 33 53 von 14.00 bis 17.00 Uhr).

3.11. Kommunikationsbörse der Interessengemeinschaft Rheinland-Pfalz. Sie dient der Kommunikation unter den Einzelpersonen und Institutionen, die sich in kritischer Weise engagieren für das Lebensrecht des Menschen in allen seinen Phasen. Ort: Hildegard-Forum, Bingen-Rochusberg. Zeit: 11.00 - 16.00 Uhr. Anmeldung: Frau Dr. Ackermann-Grüger, Tel: 06721 - 799 899, Fax: 06721 - 185 844 oder Dieter Emmerling, Tel + Fax: 06241 - 54 885.

5. bis 9.11. Kursreihe: Ressourcenerschliessung (fachlich, persönlich, sozial, materiell, inhaltlich), Ressourcen-sicherung (interdiziplinäre Einbindung, fachliche und politische Kooperationen. Öffentlichkeitsarbeit, rechtliche Aspekte. Ort: Roncalli Haus, Magdeburg. Auskunft: Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., Fax: 0211 64 004 20, Tel: 0211 64 004 10.

5. bis 19.11. Täter in Ausschwitz - eine Ausstellung des Vereins zur Gründung der Stiftung Auschwitz e. V.. "Die Opfer nicht vergessen, darum die Täter kennen". Um rechtsradikalen Tendenzen entgegen wirken zu können, ist es immer wieder nötig, uns die Schatten der Vergangenheit vor Augen zu führen. Das tut weh, aber ohne Erinnerung gibt es keine versöhnte Zukunft. Die Ausstellung ,Täter in Auschwitz' kann hier eine Hilfe sein. Eröffnung mit Pfarrer Herbert Erchinger, Braunschweig. Ort: Diakonisches Werk in Braunschweig, Klostergang 66, Riddagshausen - 38104 Braunschweig. Zeit: 19.00 Uhr. Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung:

8. bis 11.11. Berneuchener Gespräch - Bioethik und christliches Menschenbild . Vorträge, Gespräche und Podium mit Prof. Dr. Renn (Akademie für Technikfolgenabschätzung Stuttgart), Prof. Dr. D. Mieth ( Ethikzentrum Tübingen), Annegret Braun, PUA Stuttgart), Dr. H. Heilbronner (Klin. Genetik Stuttgart), Prof. Dr. Ursula Stinkes (Reutlingen), Prof. Dr. Wiemer (Ludwigsburg), Dr. Udo Krolzik (Bielefeld) sowie Vertretern as Politik, Wirtschaft und Forschung. Auskunft: Berneuchener Haus Kloster Kirchberg, 72172 Sulz, Neckar. Tel: 07454 - 8830, Fax: 07454 - 883 250, e-M: klosterkirchberg @t-online.de, www .klosterkirchberg.de

10. November Der ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig' ist zu hören auf Radio Okerwelle, 104,6 Hz, in der Sendung ,Wunschkiste' von 13 - 14 Uhr zum Thema ,Bündnis Menschenwürde'.

15. November "Patientenverfuegung ? Vorsorge fuer den Notfall". Debatte u.a. mit Referenten des Hospizvereins ueber die Folgen fuer Patient, Arzt und Angehoerige. Ort: Seckendorffschloss in Roth. Beginn: 19.30 Uhr

15. bis 17.November 2001, Berlin In Kooperation mit der Arbeitsstelle Pränataldiagnostik / Reproduktionsmedizin. Gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BzgA.

Kontakt ReproKult:, Arbeitsstelle Pränataldiagnostik, Grosse Johannisstrasse 110 28199 Bremen, Telefon: Di und Mi 0421-5978480 , www.reprokult.de

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Öffentlicher Dialog mit Politikerinnen und Politikern

im Rahmen der Tagung Reproduktionsmedizin und Gentechnik, Frauen zwischen Selbstverwirklichung und gesellschaftlicher Normierung

am Donnerstag den 15. November 2001 um 18:00 bis 21:00 Uhr, in Berlin, Haus am Köllnischen Park Im Rahmen der Tagung Reproduktionsmedizin und Gentechnik lädt das Frauen Forum Fortpflanzungsmedizin ReproKult am Donnerstag den 15. November PolitikerInnen sowie die interessierte Öffentlichkeit zu einem öffentlichen Politischen Dialog ein.

Beginn: 18 Uhr, Ende: ca. 21 Uhr

Moderierte Gesprächsrunde mit Helga Kühn-Mengel MdB SPD (Mitglied der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"; Behindertenbeauftragte der SPD Bundestagsfraktion), Andrea Fischer MdB Bündnis90/Die Grünen (Leiterin der fraktionsinternen Arbeitsgruppe "Gentechnik"), Prof. Maria Böhmer MdB DCU (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB FDF (Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (angefragt), Petra Bläss MdB PDS (Vizepräsidentin der Deutschen Bundestages), Ulrike Hauffe, ReproKult ­ Frauen Forum Fortpflanzungsmedizin (Landesfrauenbeauftragte Bremen) Moderation: Evamaria Miner MA (freie Journalistin Berlin)

Im Zentrum stehen Fragen wie: ^ Welches sind die frauenpolitischen relevanten Aspekte der Gen- und Fortpflanzungstechnologien? ^ Spielen die Auswirkungen dieser Technologien auf Frauen in den öffentlichen Debatten eine Rolle? ^ Wie werden frauenspezifische Fragestellungen in den jeweiligen Diskussionen der Parteien aufgegriffen? ^ Wie kann die frauenpolitische Sichtweise in der öffentlichen Debatte gestärkt werden? Im Anschluss laden wir zum Bufett

18. Oktober um 19.00 Uhr, Vortrag Zwangsarbeit bei VW. Referent: Dr. Manfred Grieger, Leiter des Unternehmensarchivs der Volkswagen AG.

19.11. Patientenverfügung und Patiententestament. Dr. med. Andreas Fucke, Helmut Böddeling, Rechtsanwalt. Ort: Hamburg. Auskunft: Victor Thylmann Gesellschaft, Telefon: 040 - 81 33 53 von 14.00 bis 17.00 Uhr).

30. Oktober, 19.00 Uhr. ein Zwangsarbeiter berichtet, David Salz. Ort: CJD Jugenddorf Christophorusschule, Georg-Westermann-Allee 76, 38104 Braunschweig.

13. November, 19.30 Uhr. Entschädigung für angetane Gewalt.. Ort: CJD Jugenddorf Christophorusschule, Hans-Georg-Karg-Gundschule, Leonhardplatz 1 - 2, 38102 Braunschweig, Eingang rechts neben der St. Johannis-Kirche.

9.11. Präsentation, "... und nach Bernburg gebracht" - Jugendliche auf den Spuren juedischer Haeftlinge aus dem KZ Gross-Rosen. Leitung Jana Mueller, Aken. Ort: Gedenkstaette Bernburg, Oga-Benario-Strasse 16/18, 06406 Bernburg, Tel + Fax: 03471 - 31 98 16, e-Mail: Hoffmann@Gedenkstaette-Bernburg.de

10.11. Öffentlicher Vortrag in der Waldorfschule, Uhlandshöhe, Stuttgart. Referent: Bundesjustizministerin Frau Prof. Dr. däubler-gmelin.

10. bis 11.11 Therapie Technik Markt Moral. 8. Jahrestagung des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. Frauen heilen anders - zur Ethik therapeutischer Beziehungen, Prof. Dr. Brigitte Dorst. Was versprechen die gen- und Fortpflanzungstechnologie den Frauen? Dr. Giselind Berg. Wieviel Markt verträgt das Gesundheitswesen? Dr. habil. Viola Schubert-Lehnhardt. Arbeitsgruppen Anmeldung: AKF e.V., Knochenhauerstraße 20 - 25, 28195 Bremen, Tel + Fax: 0421 - 434 93 40, e-Mail: akf-mail@t-online.dewww.akf-info.de

15. bis 17.11. Reproduktionsmedizin und Gentechnik. Frauen zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Normierung. Veranstaltungsort: Berlin. Kontaktadresse Reprokult: Arbeitsstelle Pränataldiagnostik, Große Johannisstrasse 110, 28199 Bremen. Tel: Di, Mi 0421 - 59 78 48-0. Anmeldung zur Tagung: Steinrcüke + ich gmbh, Bismarckstr. 12, 50672 Köln, Tel: 0221 --56 96 56-0, Fax: 0221 - 56 96 56 20

16. bis 18.11. Sterben, Tod und Trauer als Thema im Unterricht an Schulen mit Prof. Dr. Werner Burgheim. Ort: Erfurt. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

17.11. Mensch nach Mass - Leiden vermeiden, Qualität erzielen. Amt für kirchliche Diensste Bereich Erwachsenenbildung, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kasel, Tel: 0561 - 93 78 - 283. zeit: 10.00 - 16.00 Uhr. Kosten DM 20,--

22. bis 25.11. Therapietagung 2001: Das Heilende stärken - Innere Quellen entdecken. Salutogenetische Therapiekonzepte. Sekkretariat: Aldelheid Ulrich, Tel: 07164 - 79 212, Fax: 07164 - 79 13 03, e-m: adelheid.ulrich@ev-akademie-boll.de

23. bis 25.11. Gentechnologie, Nanotechnologie, Robotik - Wie neue Technologien den Menschen verändern. Anmeldung: Geschäftsstelle der Ev. Akademie der Pfalz, Dr. Katrin Platzer, Tel: 06232 - 6020-0, Fax: 06232 - 60 20 22, e-M: eapfalz@t-online.de

24.11. Ein schmaler Grat - Organentnahme und die Rechte des Sterbenden mit Dr. Ingrid Ackermann-Grüger und Gottfried Rudolph. Ort: Bingen. Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL-Hospiz), Postfach 1408, 55384 Bingen, Fax: 06721 - 103 81

Dezember 2001

1.12. Verschiedene Wege - ein Ziel? Auf einem Weg zu einem Dialog der Religionen. Referent: Prof. Dr. Dr. Peter Antes, Professor für Religionswissnschaft an der Universität Hannover. Beitrag: DM 38,--. Zeit: 10.00 bis 16.30 Uhr. Ort: Las Casas-Haus, Brucknerstrasse 6, 38106 Braunschweig, Tel: 0531 - 23 88 55, Fax: 0531 - 238 85 85, e-Mail: las-casas-haus@t-online.de

7. - 9.12. Heilung durch Klonen? Therapeutisches Klonen, reproduktives Klonen, Stammzellentherapien. Referent: Dr. Rüdiger Sachau, Bad Segeberg. Veranstalter: Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg. Ort: Ev. Akademie Nordelbien, Tagungsstätte Bad Segeberg, Frau Monika Pott, Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg, Tel: 04551 - 8009 - 24, Fax: 04551 - 8009 - 70, e-Mail: mpott.ev-akademie@kirnet.de

18. und 19.12. http://europa.eu.int/comm/research/quality-of-life/stemcells.html Stammzellen: Therapien der Zukunft? Die ständig wachsenden Kenntnisse über Biologie und die Entwicklung der menschlichen Stammzellen eröffnen heute vielversprechende Aussichten für die Behandlung zahlreicher chronisch-degenerativer Krankheiten wie Alzheimer, die Parkinson-Krankheit oder Arthritis, sowie für Therapien zur "Reparatur" bestimmter Organe. Diese neue medizinische Praxis wirft jedoch auch eine Reihe komplizierter ethischer Fragen auf.

Als Folge der Debatte, die im letzten Jahr zum Thema Genetik und die ukunft Europas stattfand, organisiert die Europäische Kommission - mit Unterstützung der namhaften Wissenschaftler der Hochrangigen Gruppe "Biowissenschaften", die im Jahr 2000 vom europäischen Forschungskommissar Philippe Busquin ins Leben gerufen wurde - am 18. und 19. Dezember 2001 in Brüssel das Forum Stammzellen: Therapien der Zukunft?

Für eine offene Debatte Ziel ist, zwischen den von der Machbarkeit und den Folgen dieser Therapien betroffenen Wissenschaftlern und den Vertretern der an den damit verbundenen Chancen und Risiken interessierten Gesellschaftsgruppen - Wissenschaftler, Bioethiker, Experten für Humanwissenschaften, Juristen, Patientenverbände, Interessengruppen, Studenten und Lehrkräfte, Erzieher und Medien, die Ärzteschaft und verschiedene Vertreter der öffentlichen Behörden - eine pluralistische und informative Debatte anzustoßen und vorwärtszubringen.

Dabei ist der Kommission besonders daran gelegen, dass sich auch die jüngeren Generationen, die in Zukunft am meisten von diesen neuen Therapien profitieren werden, umfassend an dieser offenen Debatte beteiligen. Die Mitwirkung von Bewerberländern will sie ebenfalls unterstützen.

Neben dem Austausch im Rahmen des Forums sollen auch Ihre Fragen und Meinungen dem Dialog Nahrung geben. Ab September können Sie sich daher über diese Site zu dem Thema äußern. So wird es möglich sein, die repräsentativsten Beiträge in die Debatte einzubeziehen.

Teilnahme Mitte September 2001 finden Sie auf dieser Site Informationen und Unterstützung für Ihre Anmeldung zur Konferenz.

Ansprechpartner bei der Kommission Verantwortlich: E. Magnien Assistenten des wissenschaftlichen Organisationsausschusses: - bei der Direktion E: E. Balzi, L. Galetescu, G. Laroche, L. Matthiessen - bei der Direktion F: G. Joliff-Botrel, P. Cupers, F. Donnelly, J. Sautter Für Kommunikationsfragen: A. Vassarotti, M. Claessens Für administrative Fragen: A. Koehler, S. Ziani Sekretariat / Logistik: R. Anttonen, M. White-Branagan Zentrale Kontaktadresse: Elisabetta.Balzi@cec.eu.int

2001 - Das Jahr der Lebenswissenschaften. Bundesministerium fuer Bildung und Forschung zusammen mit ,Wissenschaft im Dialog' bieten Veranstaltungen in Berlin, Leipzig, Köln und in Hamburg Biotechnologietage an. Zusaetzlich sind bundesweit sogenannte ,Satellitenveranstaltungen' geplant.

29. Oktober bis 8. November in Köln (BMBF) Lebenslinien: Naatur in Bewegung Grossveranstaltung im Kongresszentrum Gürzenich mit Science Street (Ausstellerwettbewerb), Vortraegen, Gespraechsrunden, Theater, Filmfestival

25. November bis 1. Dezember in Frankfurt am Main (Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, WGL) Leben ist Vielfalt Veranstaltungen zur Biodiversitaet im Senckenberg-Museum mit Vortraegen, Filmfestival, Lifeschaltungen, Schulveranstaltungen www.lebenswissen.de Kontakt: Bundesministerium fuer Bildung und Forschung, Pressereferat, Berlin Tel: 030 - 285 40 5050, Fax: 030 - 285 40 55 51, email: presse@bmbf.bund.de

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- Was uns alle angeht

,Was uns alle angeht, müssen alle entscheiden', Standpunkte in der medizin-ethischen Debatte. Dieses Heft wurde soeben herausgegeben vom Behindertenbeauftragten des Landes Niedersachsen, Postfach 141, 30001 Hannover. Die Überschriften lauten: Hoch umstritten: Die Präimplantationsdiagnostik; Brauchen wir ein Fortpflanzungsmedizingesetz?; Bioethik-Konvention und kein Ende; Fremdnützige Forschung an Einwilligungsunfähigen: Ein Angriff auf die menschliche Würde; Schutz genetischer Daten: Ökonomische Interessen versus Datenschutz; Paradigmenwechsel in der Biomedizin: Drohung oder Versprechen?;

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- Ethikrat und Enquete Kommission Der Ethikrat beim Bundeskanzler hat seine konstituierende Sitzung abgehalten und eine Geschäftsordnung ausgearbeitet. Die ersten Sitzungen erfolgten bereits, die jetzt monatlich stattfinden werden. Der ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig' wird Ihnen voraussichtlich Mitte November eine Kurzfassung der Mitglieder des Nationalen Ethikrat und ihrer Biografien, Interviews mit ihnen zu verschiedenen Themen sowie eine Gegenüberstellung Ethikrat und Enquete Kommission geben.

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- Mehr Demokratie e.V. - gegen Klonen ,Omnibus Gemeinnützige GmbH für Direkte Demokratie', Kempten, Tel: 0831 - 57 07 689 fährt mit einem Infomobil durch Deutschland, um die Menschen auf ihre Möglichkeiten der direkten Demokratie, d.h. auf die Einflußnahme in der Gesetzgebung aufmerksam zu machen. Im September und Oktober d. J. ist das Infomobil unterwegs. Nordrhein-Westfalen: 4.9. Bonn, 5. + 6.9. Düsseldorf, 7.9. Mönchengladbach, 10.9. Detmold, 11.9 Duisburg, 12.9. Bochum, 13.9. Wuppertal, 14.9. Bielefeld. Baden-Württemberg: 17.9. Karlsruhe, 18.9. Baden-Baden, 19.9. Offenburg, 20.9. Lahr, 21.9. Müllheim, 22. + 23.9.Freiburg. Bayern: 24.9. Breisach, 25.9. Lörrach, 26. + 27.9. München, 29.9. Wesel. Niedersachsen: 1.10. Vreden, 2.10. Delmenhorst, 3.10. Bremen, 4.10. Bremerhaven, 5.10. Celle. Sachsen-Anhalt: 6.10. Magdeburg, 8.10. Halle, 9.10. Leipzig, 10.10. Meißen, 11.10. Dresden, 12.10. Chemnitz. Es ist jedem Bürger möglich, an diesen Fahrten teilzunehmen. Bitte wenden Sie sich dazu an Thomas Meier, Tel: 0831 - 57 07 689.

,Omnibus Gemeinnützige GmbH für Direkte Demokratie', Kempten, Tel: 0831 - 57 07 689 wird ab dem 14. Oktober 2001 in Bayern für ein Volksbegehren über das Verbot des Klonens fahren: ,Die Würde des Menschen ist unantastbar'. Von der Zeugung bis zur Geburt". Mit dem Volksbegehren soll in die bayerische Verfassung das Klonverbot festgeschrieben werden.

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- Bündnis Menschenwürde Das überfraktionelle Bündnis wendet sich gegen die Senkung ethischer Grenzen zugunsten der Forschung. Dagegen wird die Diskussion über die moderne Medizin gefordert und auch sie können daran teilnehmen. rufen Sie http://www.buendnismenschenwuerde.de auf und informieren Sie sich selbst. auch eine Unterschrift kann dort geleistet werden.

Die CDU Fraktion im Niedersächsischen Landtag (www.cdu-niedersachsen.de/fraktion) hat eine Stellungnahme ,Schutz der Menschenwürde angesichts der biomedizinischen Möglichkeiten' herausgegeben (Dokumentation Nr. 4)

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- Deutschland fuhrt Bio-Siegel ein: "Signal fur Agrar-Wende"

Berlin (dpa) - In Deutschland konnen Bio-Produkte jetzt erstmals mit einem einheitlichen Siegel ausgezeichnet werden. Damit sollen der Verunsicherung der Verbraucher durch Lebensmittel-Skandale und BSE begegnet und die Wende in der Landwirtschaft unterstutzt werden.

Das neue Siegel wird durch ein Gesetz abgesichert, das das Kabinett am Mittwoch billigte. Das Zeichen darf von sofort an benutzt werden. Agrar- und Verbraucherschutz-Ministerin Renate Kunast sagte, nach dem BSE-Schock sei es ein "wichtiges Signal".

Mit Hilfe des Bio-Siegels sollen Verbraucher Produkte aus der okologischen Landwirtschaft "auf einen Blick" erkennen konnen. Zugleich soll damit der Verkauf von Oko-Produkten angekurbelt werden. Kunast kundigte ein Programm zur Forderung des Oko-Landbaus an.

Umweltverbande kritisierten die ihrer Ansicht nach zu weichen Standards fur die Vergabe. Das Siegel - ein grun umrandetes Sechseck mit der Aufschrift "BIO" - wird fur Lebensmittel vergeben, die nach den Kriterien der EU-Oko-Verordnung hergestellt wurden.

Kunast hatte die von einigen Okolandbau-Verbanden geforderten strengeren Kriterien verworfen, um eine moglichst weite Verbreitung des Etiketts zu erreichen. Verbraucherverbande und die Lebensmittelwirtschaft, die an der Ausarbeitung mitgewirkt hatten, begrussten die Einfuhrung des neuen Gutezeichens

Das Siegel soll nach Angaben Kunasts einen "wesentlichen Beitrag" zu der von ihr angestrebten Steigerung des Oko-Landbaus auf einen Anteil von 20 Prozent bis 2010 leisten.

Ende 2000 wirtschafteten knapp 13 000 Betriebe auf 3,2 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflache nach okologischen Prinzipien. Im Vergleich zu 1999 stieg die Zahl der Oko-Betriebe nach Angaben des Ministeriums um 22 Prozent. "Der Oko-Landbau boomt", sagte Kunast

Derzeit werde der Verbraucher durch ein "Labyrinth" von mehr als 100 unterschiedlichen Siegeln fur Okoprodukte verwirrt. Das Bio- Siegel konne freiwillig benutzt werden, ohne dass die Anbieter auf eigene Produktnamen verzichten mussen. Wer das Siegel missbrauche, musse mit Geldbussen bis zu 30 000 Euro (58 750 Mark) rechnen

Betrieben, die auf okologische Bewirtschaftung umstellen wollten, soll finanziell geholfen werden. Der Haushalt des Ministerium wurde fur 2002 und 2003 um insgesamt 280 Millionen Mark aufgestockt

Nahrungsmittel mit dem neuen Oko-Siegel durfen keine gentechnisch veranderten Bestandteile haben. Die Tierhaltung muss flachengebunden sein. Die Futterung mit Antibiotika oder Leistungsforderern ist untersagt. Die Betriebe werden regelmassig kontrolliert. (Internet: Bio-Siegel: http://www.bio-siegel.de)

(C)dpa, 051644 Sep 01

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- Europaisches Patentamt weist Einspruch gegen Mischwesen zuruck

Munchen/Hamburg (dpa) - Das Europaische Patentamt (EPA) hat einen Einspruch gegen ein Patent auf Mischwesen aus Mensch und Tier abgelehnt. Dies bestatigte ein Sprecher der Behorde am Freitag in Munchen. Das Patent (EP 322240) der amerikanischen Universitat Stanford (USA) erstreckt sich auf Tiere, in die menschliche Zellen oder Organe verpflanzt werden.

In der Patentschrift werden nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace (Hamburg) unter anderem Affen mit menschlichen Gehirnteilen oder Mause mit menschlichen Blutzellen angefuhrt. Beruhmtestes Beispiel derartiger Eingriffe ist die "Ohrmaus", der ein menschliches Ohr auf den Rucken verpflanzt wurde. Greenpeace kritisierte die Abweisung des Einspruchs und erklarte, damit werde die Zuchtung von Mischwesen aus Mensch und Tier (Chimaren) auch in Zukunft unter Patentschutz gestellt.

In der Begrundung des Patentamtes fur die Ablehnung des Einspruches heisst es, die Erzeugung von Tieren mit Gewebe aus menschlichen Foten konne vielen Menschen zwar unmoralisch erscheinen. Wegen des moglichen medizinischen Nutzens zur Bekampfung verschiedener Krankheiten wie Aids oder zur Behebung des Organmangels fur Transplantationen werde das Patent jedoch nicht widerrufen. Das EPA konne bei legalen Forschungsvorhaben nicht als "moralischer Zensor" auftreten. Das Amt beruft sich in seiner Entscheidung auf die neue Gen-Patentrichtlinie der Europaischen Union.

"Ein moglicher medizinischer Nutzen allein darf kein Grund sein, ein Patent zu erteilen. Derartige Patente sind ethisch nicht vertretbar", sagte Christoph Then, Gentechnik-Experte von Greenpeace, der auch einer der Klager gegen das Patent ist. Das Patentamt degradiere Lebewesen zu "Ersatzteillagern und Erfindungen der Pharma- Industrie". Leben sei keine Erfindung und durfe deshalb auch nicht patentiert werden.

(C)dpa, 311313 Aug 01

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- EU-Kommission plant umfassende Strategie zu Biotechnologien

Brussel/Strassburg (dpa), 5.9.2001 - Eine umfassende und zukunftsgerichtete Strategie zu den umstrittenen Biotechnologien will die EU-Kommission noch in diesem Jahr prasentieren. Das kundigte die Brusseler Behorde am Dienstag an. "Die Beherrschung dieser neuen Spitzentechnologien und ihre Nutzung zum Wohle der Gesellschaft sind fur Europa von strategischer langfristiger Bedeutung", sagte Kommissionsprasident Romano Prodi in Strassburg zu den Planen.

Zunachst soll eine offentliche Debatte zu dem Thema angeregt werden, in deren Rahmen ethische, soziale und wirtschaftliche Fragen zu den Biotechnologien erortert werden sollen. Die dadurch erhofften Stellungnahmen von Verbraucherverbanden, Patienten und Burgern sollen bei der Entwicklung der Strategie helfen.

Die Biowissenschaften werden nach den Angaben in den Industrie- und gerade auch in den Entwicklungslandern eine immer grosserer Rolle in den Bereichen Gesundheit, Lebensqualitat, Nahrungsmittel und Umwelt spielen. Dazu zahlten beispielsweise die billigere und sicherere Massenherstellung von Arzneimitteln, etwa zur Behandlung von Diabetes, oder die Entwicklung genetisch veranderter Nutzpflanzen, um diese widerstandsfahiger gegen Durre zu machen.

Europa musse "auch fur mogliche Konsequenzen bezuglich der Sicherheit sowie ethische und gesellschaftliche Entwicklungen gewappnet sein und sollte die neuen Technologien nicht nur nutzen, sondern auch liefern und herstellen konnen", betonte die EU- Kommission. Deshalb mussten jetzt Fragen etwa zum wirtschaftlichen Potenzial, zur Unterstutzung von Forschungsprojekten, aber auch zu ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen aufgeworfen werden.

Stellungnahmen und andere Diskussionsbeitrage erwartet die EU-Kommission spatestens bis zum 23. November per Post unter folgender Postadresse: Biotechnologie, BREY 7/329, Europaische Kommission, Wetstr. 200, B-1049 Brussel oder unter der E-Mail-Adresse: ec- biotechnology@cec.eu.int

(C)dpa, 041626 Sep 01

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- Liebe Abonnenten des Bioethik-Newsletters, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Themenüberblick

1.Stammzellendebatte in den USA 2.Erfolge mit Stammzellen in Deutschland 3.Klonen - Geht`s noch einfacher? 4.Vom Los der Kinderlosen - PID in der Praxis 5."Wissenschaftssommer": Gentechnik-Gegner planen Proteste 6.Pillen für ein langes Leben? 7.Neues aus den Labors der Pharma- und Biotechunternehmen 8.Thema Sterbehilfe 9.Deutsche Pflegemissstände vor der UN - Wo bleibt die Menschenwürde? 10.Neues (altes) zum Ethikrat

Diese Themen sind wie immer zu finden in der Rubrik "NEWS" unter http://www.bioethik-bayern.de

Viele Gruesse Christian Frodl, Sprecher Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern

http://www.bioethik-bayern.de http://www.nationaler-ethikrat.de

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- Disability Tribune (DAA: The international disability & human rights information network) Contents of the September 2001 issue: Editorial, HIV/AIDS Educational material for the deaf population, Brazil acts an AIDS drug-pricing, Well done Wales!, The Ultimate solution, Are disabled children included?, http://www.daa.org.uk

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Vatikan: Transplantation von Tierorganen auf den Menschen zulassig

Rom (dpa, 14. Sept. 2001) - Der Vatikan stimmt der Transplantation von Tierorganen (Xenotransplantation) auf den Menschen zu. Die katholische Theologie erlaube derartige Eingriffe, erklarte die papstliche Akademie fur das Leben in einem am Mittwoch in Rom vorgestellten Dokument. Man musse jedoch darauf drangen, dass die Forscher genugend Zeit fur Experimente an Tieren erhalten, bevor Tierorgane dem Menschen eingepflanzt werden, fugte die Akademie hinzu.

Die Experimente mussten von den Gesundheitsbehorden auch streng uberwacht werden. Sollten die Forschungsergebnisse eindeutig positiv ausfallen, stunde der Xenotransplantation nichts im Wege, hiess es. Allerdings sollten die Experten auch alternative Therapien wie die Entwicklung von Organen aus Stammzellen von Erwachsenen nicht vernachlassigen.

(C)dpa

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- grüne Gentechnik und Kampagnen: Wer hat noch Kapazität? Nick Atkinson [mailto:nick@aseed.antenna.nl] Datum 25. September 2001 Betreff: activist gathering and CBD COP6 - news from A SEED

In early to mid February 2002, A SEED Europe is organising a gathering for activists working on issues relating to agriculture. The idea of the gathering is to bring together environmental activists and radical farmers to create a discussion and planning forum to create and realise a vision of the kind of agriculture we want to see in the future. People from right across Europe will be there, enabling a truly pan-European set of perspectives to be aired and discussed. By the end of the gathering we will have formulated some cunning plans to take us the first few steps to achieving a (hopefully) common goal.

The gathering will last just under a week. The beginning of the week will include presentations on various current agricultural models and practices, agri-politics, philosophies surrounding farming and land and information about the resources and experience that already exists on the subjects covered. In the middle part of the week there will be various discussion, knowledge and experience-sharing forums and plenary sessions. Concrete planning sessions will be held towards the end of the gathering. Chill-out time, yummy food and socialising will be compulsory throughout. Simultaneous translation will be provided whenever it is needed.

As the gathering is situated in time between the World Food Summit +5 in Italy and the COP6 of the Convention on Biological Diversity (CBD) in The Netherlands, it will also provide a perfect opportunity to evaluate the first, and to prepare for the second.

There is a small group helping to organise the gathering, but more help would be very welcome. We would also like to hear from anyone who's interested in attending.

COP6, Den Haag, The Netherlands, April 2002

From April 8-19 2002, there will be the Sixth UN Meeting of the Conference of the Parties (COP6) to discuss the Convention on Biological Diversity (CBD) in The Hague, The Netherlands. It's also possible, though unlikely, that from 22-26 April there will be the first Meeting of the Parties (MOP1) for the Biosafety Protocol at the same location. April 17, in the middle of COP6, is also the Via Campesina global day of action for farmers struggles.

According to the CBD, one of its three objectives is the "fair and equitable sharing of the benefits arising out of the utilization of genetic resources..." However, by accepting and incorporating the notion of patents on life, it allows a handful of transnational corporations to access genetic resources and share the benefit$ among themselves. This is also evident elsewhere in the UN - for example WIPO (World Intellectual Property Organisation) is currently acting against the OAU's model law on biosafety.

The CBD and indeed the United Nations itself is an institution which many people and groups campaigning against other supra- national organisations, and/or campaigning on biodiversity and agricultural issues, have mixed and often contradictory analysis of. In the case of the Biosafety Protocol there are elements, such as the right to apply the precautionary principal when regulating the import of GMOs, which potentially challenge some of the most contentious parts of the World Trade Organisation's regulations - in this case those relating to the discrimination against imports of "like products" regardless of their method of production. There are also conflicts between the CBD and the WTO Trade Related Intellectual Property Rights (TRIPs) agreement. Many groups, notably the larger environmental and development NGOs, will be lobbying to try to influence this process to make the CBD as powerful an international legislative tool as possible for protecting farmers, citizens and the environment.

For these reasons, different people will be taking action in numerous and diverse ways and with different aims.

A SEED Europe would like to work with other groups - direct activists, NGOs, farmers and others - on events surrounding the COP6 process. We have already begun preparation and are working with other groups and individuals in The Netherlands and elsewhere, but we would like to work with other groups and individuals who want to do something, either in Den Haag or elsewhere, during the conference.

GE campaign A SEED Europe Postbus 92066 1090 AB Amsterdam The Netherlands. Tel: +31-20-668-2236, Fax: +31-20-468-2275, email: http://www.aseed.net

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- Mehrsprachiges Faltblatt des ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig' Das Faltblatt des ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig' ist nun auch verfügbar in folgenden Sprachen: englisch, französisch, polnisch, portugiesisch, spanisch, russisch und arabisch. Hiermit wollen wir einen Beitrag leisten zur Völkerverständigung und unsere Verbundenheit mit anderssprachigen Menschen zeigen, die ebenfalls das Ziel verfolgen: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Einen freundlichen Gruß, Angelika Wessel

Kontaktadresse Angelika Wessel, Wedderkopsweg 4, 38118 Braunschweig, Tel + Fax: 0531 50 65 15 Bankverbindung: Postbank Hannover, Konto 3539 26-308, BLZ 250 100 30 - Angelika Wessel Stichwort: ,Arbeitskreis Bioethik Braunschweig'


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