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Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaften

Die Biowissenschaften und ihre Technologien sind nicht allein Mittel der Naturbeobachtung, sie sind auch Werkzeuge der Naturproduktion. Im wissenschaftlichen Blick nimmt sich die Gesamtheit des Lebendigen aus wie ein ungeheuer großes Stück Stoff, aus dem beliebig herausgeschneidert und "effizient" wieder zusammengebaut werden kann. Die biowissenschaftlichen Visionen lauten: mehr Lebenszeit durch wiederverwendbare Organe, Gewebe und Embryonen; "gesündere" Kinder durch vorgeburtliche Kontrollen oder aus der Petrischale; "nützlichere" Tiere, Pflanzen, Bakterien durch herauspräparierbare Gene; "Überleben" durch Arzneien, die von genetisch veränderten Lebewesen geliefert werden.

Kehrseite dieser Utopie ist ein Gesellschaftsentwurf, der nicht auf gegenseitiger Hilfe, sondern auf Vermeidung, Verhinderung und einem Verlassen alljener basiert, die nicht der Utopie von Gesundheit und Normalität entsprechen. Der internationale Trend in Diskussion und Gesetzgebung reicht mittlerweile bis zum institutionell abgesicherten Mord, der sogenannten Euthanasie bei alten, schwerstbehinderten, hoffnungslos kranken und komatösen PatientInnen.

BIOSKOP, die Zeitschrift des gleichnamigen Forums zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien mit Sitz in Essen, wird diese gesellschaftspolitischen Szenarien der "Life-sciences"-Propagandisten in Politik, Industrie und Hochschulen permanent beobachten, analysieren, kommentieren. BIOSKOP bietet garantiert konzernunabhängige Recherche und strikt politische Antworten auf biowissenschaftliche Fragen und hergestellte Handlungszwänge. Zusätzlich zur Berichterstattung zu Themen wie Humangenetik, Transplantationsmedizin, Humanexperimente, Euthanasie, Bioethik, Rationierung und Computerisierung im Gesundheitswesen bringt BIOSKOP auch Hinweise auf wichtige Materialien, Meldungen über gelungene und geplante Aktionen, Kampagnen, Aufrufe und Kontakte zu KritikerInnen.

Damit BIOSKOP viermal im Jahr erscheinen kann, bedarf es vieler neugieriger LeserInnen und Abonnements, denn öffentliche oder sonstige Fördermittel stehen den HerausgeberInnen nicht zur Verfügung. BIOSKOP-AbonnentInnen bekommen eine kostenlose Zugabe - den Denkzettel, der in unregelmäßigen Abständen jeweils einen Begriff oder einen Bereich der Biowissenschaften beleuchtet, bisher: "Transplantationsgesetz", "Technik der Zukunft", "Patientenverfügungen" und "Lebensqualität".

Die aktuelle BIOSKOP-Ausgabe und einen Denkzettel Ihrer Wahl  können Sie gegen 12 DM in Briefmarken anfordern beim HerausgeberInnen-Verein BioSkop e.V., c/o Erika Feyerabend, Bochumer Landstraße 144a, 45276 Essen, Telefon (0201) 536 67 06 oder direkt bei der BIOSKOP-Redaktion, c/o Klaus-Peter Görlitzer, Telefon (040) 4318 8396. Ältere BIOSKOP-Ausgaben gibt es, soweit nicht vergriffen, gegen Einsendung von 5 DM in Briefmarken bei den gleichen AnsprechpartnerInnen.

http://www.BioSkop-Forum.de/


Inhalte der einzelnen Ausgaben:

Nr.21: 1/03   März 2003 

Nr.20: 4/02   Dezember 2002
Nr.19: 3/02  
September 2002 
Nr.18: 2/02   Juni 2002 
Nr.17: 1/02   März 2002

Nr.16: 4/01   Dezember 2001
Nr.15: 3/01   September 2001 
Nr.14: 2/01   Juni 2001
Nr.13: 1/01   März 2001

Nr.12: 4/00   Dezember 2000
Nr.11: 3/00  
September 2000
Nr.10: 2/00  
Juni 2000
Nr.  9: 1/00  
März 2000

Nr.  8: 4/99   Dezember 1999
Nr.  7: 3/99   September 1999

Nr.  6: 2/99   Juni 1999
Nr.  5: 1/99   März 1999

Nr.  4: 4/98   Dezember 1998
Nr.  3: 3/98   September 1998
Nr.  2: 2/98   Juni 1998
Nr.  1: 1/98   März 1998

Nr.  0: 1/97   Dezember 1997


Ausserdem:

BioSkop-Broschüre: "Organspende" in Frage gestellt  (Juni 1999)