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SKOP-Schwerpunkt"Genetischer Fingerabdruck"
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er "genetische Fingerabdruck" hat Konjunktur in Strafverfolgung und Strafvollzug; Testverfahren werden billiger, Analysekapazitäten ausgebaut. Und die Diskussion um die Ausweitung der DNA-Analysen nimmt schärfere Formen an: Anfang Juni hat Bayern eine Bundesratsinitiative gestartet mit dem Ziel, alle Inhaftierten, denen unterstellt wird, dass sie auch künftig erhebliche Straftaten begehen könnten, genetisch zu testen und die Ergebnisse zentral zu speichern.
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SKOP informiert, wie Gentests im Strafvollzug schleichend ausgeweitet werden und dies sozialer Stigmatisierung Vorschub leistet. Und BIOSKOP zeigt Mythen und Grenzen der kriminaltechnischen Methode "genetischer Fingerabdruck" auf.
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PräimplantationsdiagnostikStreit um Selektion von Reagenzglas-Embryonen spitzt sich zu
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ollen Embryonen, die durch künstliche Befruchtung im Reagenzglas erzeugt wurden, genetisch getestet und bei Feststellung unerwünschter Eigenschaften vernichtet werden? Der politische Streit über dieses "Präimplantationsdiagnostik" (PID) genannte Selektionsverfahren spitzt sich zu; ob es beim Verbot der PID in Deutschland bleiben wird oder nicht, könnte bereits nach der Sommerpause im Bundestag entschieden werden. Derweil ermittelt die Lübecker Staatsanwaltschaft gegen einen führenden Reproduktionsmediziner und PID-Propagandisten, der erklärt hatte, mindestens ein Paar aus Deutschland zur PID ins Ausland vermittelt zu haben. Der Anfangsverdacht lautet: "Beihilfe zu einer Straftat".
BIO
SKOP erläutert Interessen und Ziele, die hinter der Forderung nach Zulassung der PID stehen. Und BIOSKOP beleuchtet die Lobby-Aktivitäten eines allgegenwärtigen PID-Propagandisten aus Lübeck.
* Organtransplantation
Durchlässige Körper
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ie Zahl der Körperteil-Übertragungen stagniert trotz aufwendiger Kampagnen pro "Organspende", trotz rechtlicher Absicherungen, trotz neuer Verteilungsregeln. Deshalb ist die Transplantationslobby eifrig dabei, neue Organ-Ressourcen zu erschließen. In Deutschland wird inzwischen verstärkt für die so genannte "Lebendorganspende" geworben, also für die Entnahme von Nieren oder Leberstücken von gesunden Menschen zwecks Transplantation auf kranke Menschen. In Staaten wie USA, Niederlande und Schweden ist eine weitere Gruppe als potenzielles Körperteil-Lager in den Blick geraten: die so genannten "Herztoten".
BIO
SKOP hat recherchiert, wie "Lebendorganspenden" und Körperteilentnahmen von "Herztoten" schleichend ausgeweitet werden. Fazit der Analyse: Die Menschenkörper werden immer durchlässiger.
Weitere Themen:
*** B e i l a g e
Newsletter Behindertenpolitik: Nr. 4
Themen u.a.:
Vorschau: BIOSKOP-Themen im September 2001
Schwerpunkt
Alltag
Forschung